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Wichtige Termine im Juni

Die Schachfreunde Köln-Mülheim e.V. spielen seit dem 15. Juli 2010 im Don-Bosco-Club, Tiefentalstraße 38, 51063 Köln.


Seit dem 29.03.2011 sind Schachfreunde Köln-Mülheim e.V. Teilnehmer am Projekt "Kids in die Clubs".


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09.09.2007: Info 2 zur Saison 2007/08
Dieses erfolgreiche Wochenende gehörte der Jugend.

Am Samstag war Leo mit Nadja Plumbaum, Frederik und Julian Eigemann sowie Andre Tront in Fritzdorf auf einem sehr stark besetztem GP Turnier. Frederik war mal wieder der Beste aus unserem Verein und konnte den dritten Rang in seiner Altersklasse (U12) belegen. Nadja und Julian landeten im Mittelfeld des U14 Turniers; Nadja. Einen sehr guten Tag hatte Andre erwischt und erspielte sich mit Platz 5 sogar noch einen "Staubfänger" (=Pokal) in der U16-Gruppe.


Der zweite Sonntag der Saison geh&oml;rte wieder ausschließlich der Jugend. Mit dem Ausgang können wir ausgesprochen gut leben.

1. Spieltag SJNRW-U20-Jugendbundesliga West
SF Köln-Mülheim I (JBL-West) (1829) 18.0 : 14.0 (1854) SV Mülheim-Nord I (JBL-West)
Krug,Kevin (2204) 1 : 3 (2291) Tereick,Benjamin
Krutwig,Longlong (2023) 3 : 1 (1974) Gutowski,Andre
Butschek,Tanja (1880) 3 : 1 (1891) Wittenberg,Andreas
Schehl,Michael (1831) 3 : 1 (1848) Bömelburg,Raphael
Rosenstein,Wadim (1769) 1 : 3 (1805) Kelm,Marcel
Steinbach,Ulrich (1650) 1 : 3 (1748) Mundorf,Johannes
Pauly,Carlo (1664) 3 : 1 (1659) Miller,Eduard
Khorolinsky,Juliyan (1611) 3 : 1 (1617) Messing,Simon

Beim Spiel Mülheim gegen Mülheim konnte Carlo im Mittelspiel einen Springer erobern und so etwas lässt sich unser Jungstar natürlich nicht mehr nehmen. Wadim übersah in ausgeglichener Stellung eine Kombination des Gegners und gab auf.
Er sagte, dass er den ganzen Sommer nicht zum Spielen gekommen ist und somit die Praxis fehlte. Juliyan baute in seiner Partie richtig viel Druck auf. Irgendwann brach die Verteidigung des Gegenübers zusammen. Longlong hatte bei ausgeglichener Stellung mal wieder eine seiner berüchtigten Ideen und gewann. Bei Ulrich bemerkt man das fehlende Training. Er kämpfte zwar noch lange, aber der gegnerische Frei- und Mehrbauer war nicht aufzuhalten. Michael meinte nach seiner Begegnung, dass er plötzlich eine Figur gewonnen hätte, aber fragt nicht wie. Sein Plan mit den Türmen auf der siebten Reihe einzudringen hätte der Gegner auch nicht abwehren können. Der Sieg war so oder so in trockenen Tüchern. Unsere Blitzweltmeisterin kam wie gewohnt in Zeitnot. Beide hatten noch unter fünf Minuten auf der Uhr und noch über zehn Züge zu machen. Da lief Tanja zu Hochform auf und nahm dem Mitspieler mal eben einen Turm für nichts ab und der gab auf. Kevin wusste, dass er verloren hatte. Er wollte sich das aber mal zeigen lassen, was der Gegner dann auch brav machte.
Da wir in dieser Saison gegen den Abstieg spielen waren das 3 wichtige Punkte. Die übrigen Vereine haben sich nämlich durchweg enorm verstärkt. Nur Paderborn liegt beim DWZ - Schnitt noch hinter uns. Sehr viel Geld hat Bochum ausgegeben, denn da spielt am siebten Brett noch ein 2000er. Aber auch Dortmund-Brackel und Porz haben gut zugelegt.


1. Spieltag SJNRW-U20-Jugendliga-A-Südwest
SV Turm Hohenlimburg (SJNRW-U20) (1443) 15.0 : 17.0 (1360) SF Köln-Mülheim II (SJNRW-U20)
Kotainy,Jens (2054) 3 : 1 (1555) Musiol,Lukas
Werrn,Pascal (1654) 3 : 1 (1497) Eigemann,Julian
Lobbe,Alexander (1577) 1 : 3 (1518) Eigemann,Frederik
Plotnikov,Max (1519) 2 : 2 (1484) Messerschmidt,Jens
Glatzel,Jonas (1274) 2 : 2 (1312) Plumbaum,Nadja
Sterin,Andrei (1209) 1 : 3 (1185) Nagel,Marc
Plotnikov,Vladimir (1147) 2 : 2 (----) Tront,Andre
de Silva,Daniel (1113) 1 : 3 (970) Barashkov,Nikolay

Mit etwa 10-15 Minuten Verspätung kamen Thomas Kirfel und Leo Evers in Hohenlimburg (ein Stadtteil von Hagen) an. Der Verein ist gerade erst (zurecht) in die NRW-Jugendliga aufgestiegen, und hatte vor allem dank Jans Kotainy den besseren Mannschaftsschnitt. Trotzdem rechnete ich mir an den hinteren Brettern etwas aus, und auch die Brüder Eigemann können auch vorne punkten.

Andre Tront war als erster fertig; sein Angriff war leider nicht nachhaltig genug, und die vorgepreschten weißen Bauern h6 und g7 drohten zu fallen. Aber plötzlich bot der Gegner remis, und nachdem Andre damit zufrieden war, war der erste halbe Punkt leicht glücklich "im Kasten". Richtig viel Dusel hatte Nadja, nachdem sie in der Eröffnung bereits eine Figur ohne sichtbare Kompensation abgeben musste; der Gegner war danach aber zu tauschsüchtig, verrechnete sich und verlor die Figur zur&uul;ck; ein Remis war auch hier die Folge.

Der erste volle Punkt des Tages kam von Marc Nagel, der einen sehr guten Tag erwischt hatte. Seinen Königsangriff konnte er mit einem Matt abschließen, nachdem sein Gegenüber mit g2-g4 zwei von Marcs Figuren auf f5 und h5 aufgegabelt hatte; dadurch schwächte der aber seine Königsstellung so sehr, dass er sie nicht mehr verteidigen konnte. Jens Messerschmidt konnte einen Eröffnungsfehler des Gegners bestrafen, in dem er die Bauernstellung von Max Plotnikov ruinierte. Der erhoffte Bauerngewinn stellte sich danach leider nicht ein, und plötzlich hatte er auch selbst im gleichfarbigen Läuferendspiel die schlechtere Struktur. Ich war mit Jens Remisangebot daher einverstanden, und zu meiner großen Überraschung wurde es akzeptiert (beim Spielstand von 2-1 - nach klassischer Zählweise - für uns).

Damit war der Kampf nämlich mehr oder weniger für uns entschieden, da Nikolay eine Figur nach der anderen einsammelte und Frederik die eingestellte (laut Gegner geopferte) Qualität mitnahm. Beide konnten ihren Vorteil danach sicher verwerten. Der Vollstöndigkeit halber muß erwähnt werden, dass Julian Eigemann an Brett 2 unterlag. Und auch Lukas hatte an Brett 1 einen "über-starken" Gegenspieler. Eingangs des Mittelspiel sah es auch sehr nach Figurengewinn für Jens Kotainy aus, aber letztlich reichte es in einem taktischen Gemetzel nur für ein Mehrb&aul;uerchen im Turmendspiel. Dieses behandelte Lukas wohl zu ungenau und verlor dann doch - vielleicht wäre ein Remis drin gewesen.

Nun denn - Hauptsache gewonnen! Der Klassenverbleib ist in diesem Jahr eine Art "Mission impossible" für uns, aber die ersten drei Punkte dafür sind schon mal eingefahren.
(Text Leo Evers)

Erstellt von Thomas Kirfel

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